Das Spülbohrverfahren kann angewendet werden in der Bodenklasse 3-7 bis zu einem Rohraussen- durchmesser von 500 mm. Es können Teillängen bis 200 m gebohrt werden.
 


Die technische Ausführung im Spülbohrverfahren erfolgt in folgenden Arbeitsschritten:

- Auslegen und verbinden der Rohre
- Verbinden der Anschlüsse
- Herstellen der Pilotbohrung
- Rohreinzug

Die Vorteile dieses Verfahrens sind:

- Es werden nur punktförmige Aufbruchstellen für Start- und Zielgruben benötigt
- Mutterbodenabtrag und -wiederandeckung, Strassenaufbruch, etc. auf der
 Durchörterungsstrecke können entfallen.

- Wasserhaltung ist nicht, bzw. nur im Bereich der Start- und Zielgruben notwendig.

- Anliegerverkehr wird nicht behindert ( ausser Start- und Zielgruben ).

- Vorhandene Anlagen können um- bzw. unterfahren werden.

- Erdarbeiten und damit verbundene Materialtransporte können weitestgehend entfallen, dadurch geringere Anliegerbelästigung und minimierter Aufwand für Gebäudeschutz und Oberflächeninstandsetzung gewährt.